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Kapillar aufsteigende Feuchtigkeit: klare Anzeichen (und was Sie tun können)

Geschulter Experte erklärt Feuchtigkeitsflecken und notwendige Maßnahmen zur Wandtrocknung

Wenn eine Wand Feuchtigkeit von unten „zieht“, ist das nicht nur ein optisches Problem – es kann sich verschlimmern, wenn man nichts unternimmt.
Der beste Ansatz: das Phänomen verstehen, Symptome richtig deuten und eine Lösung wählen, die zum Gebäude passt.

Was ist kapillar aufsteigende Feuchtigkeit?

Dabei wandert Wasser aus dem Boden über die Poren der Baustoffe (Stein, Ziegel, Mörtel) nach oben. Je poröser das Material, desto leichter steigt Feuchtigkeit auf.

7 typische Anzeichen

1) Flecken im unteren Wandbereich

Oft bandförmig (20–120 cm), stellenweise stärker ausgeprägt.

2) Putz blättert ab, Farbe löst sich

Feuchtigkeit und Salze drücken die Beschichtung von der Wand.

3) Weiße Ausblühungen (Salze)

Entstehen, wenn Wasser verdunstet und Salze an der Oberfläche kristallisieren.

4) Muffiger Geruch

Trotz Lüften kehrt der Geruch häufig zurück.

5) Wand fühlt sich kalt an

Durchfeuchtete Wände verstärken das Kälteempfinden.

6) Sockelleisten/ Holzbauteile werden beschädigt

Holz nimmt Feuchtigkeit auf und verschlechtert sich schneller.

7) Problem kommt trotz „Anti-Feuchtigkeitsfarbe“ wieder

Beschichtungen kaschieren oft nur, lösen aber nicht die Ursache.

Nicht verwechseln: Kondensation, eindringendes Wasser, kapillarer Aufstieg

  • Kondensation: hängt mit Innenluft zusammen, eher oben/in Ecken sichtbar.
  • Eindringendes Wasser: seitlicher Wassereintritt (Fassade, Risse, Dach, Regenrinnen).
  • Kapillarer Aufstieg: beginnt unten und steigt allmählich nach oben.

Feuchte Wand: was zuerst tun?

Schritt 1 — Die Wand „atmen“ lassen

Vermeiden Sie sehr dichte Materialien, die die Austrocknung behindern – besonders im Altbau.

Schritt 2 — Außenbereich am Sockel prüfen

  • Stauwasser direkt am Gebäude,
  • zu hohes Außenniveau,
  • ungeeignete Materialien im Sockelbereich.

Schritt 3 — Behandlung passend zum Altbau wählen

Viele Sanierungen benötigen Lösungen:

  • ohne Injektionen,
  • ohne Abbruch,
  • kompatibel mit porösen Baustoffen.

Mauerentfeuchtung ohne Baustelle: die Grundlogik

Systeme, die als Polaritätsumkehr beschrieben werden, gelten als nicht invasiver Ansatz. Ziel ist, Mechanismen zu beeinflussen, die die Feuchtigkeitswanderung begünstigen, damit das Mauerwerk schrittweise über Zeit entfeuchten kann.

Häufige Fragen — Kapillarfeuchte

Reicht Überstreichen aus?
Nein. Bleibt die Ursache bestehen, kehren Schäden zurück.

Wie lange dauert die Entfeuchtung?
Das hängt von Material, Wandstärke und Feuchtegrad ab. Der Verlauf ist typischerweise schrittweise und stabilisiert sich über Zeit.

Welche Lösung ohne Injektionen?
Eine nicht invasive Lösung kann sinnvoll sein, wenn Sie schwere Bauarbeiten vermeiden und die Bausubstanz schonen möchten.